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Plenum an der Donau-Universität Krems

Im Rahmen des Plenums "Herausforderungen für Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Bildung im Donauraum" stellt der Initiator Mag. Thomas Stadler die Kunstinitiative "Geteilte Städte" vor.

Datum: 16. November 2017
Ort: Donau-Universität-Krems
Zeit: 14.30h - Panel 2
Rahmenthema: Erforderliche Konzepte, Planungshorizonte und Perspektiven für ein europäisches Miteinander.

Programm: Seite 1 | Seite 2

Wir sind wirklich dort gewesen.

Lokalaugenschein - ausgehend von der Situation unserer Heimatstadt seit 200 Jahren. Wer Oberndorf oder Laufen besucht – zumeist von der nahegelegenen Festspielstadt Salzburg aus, besucht neben der pittoresken Salzachstadt, dem Entstehungsort des Stille Nacht Liedes, auch eine seit zwei Jahrhunderten geteilte, gerade zu Beginn traumatisch zerrissene Stadt.
1810 wurde das Fürsterzbistum Salzburg dem Königreich Bayern einverleibt. Doch Salzburg blieb nur 6 Jahre bayerisch. Anno 1816 wurde es dem österreichischen Kaiserreich angegliedert – größtenteils zumindest; die ehemals salzburgischen Gebiete westlich von Saalach und Salzach verblieben nämlich bei Bayern. Dieser Landstrich, später "Rupertiwinkel" genannt, ist bis heute bayerisch.

Der Rest des ehemaligen Salzburger Flachgaus wurde österreichisch – und ist es bis heute. Der Rupertiwinkel verlor sein Zentrum, Salzburg verlor einen Teil seines Hinterlandes.

Wohl am härtesten traf es Laufen: Die seinerzeit drittgrößte Stadt des Erzbistums Salzburg wurde in der Mitte geteilt – in Laufen und Oberndorf. Es dauerte lange, bis Stück für Stück wieder weitgehend zusammenwuchs, was eigentlich seit jeher zusammengehörte. Um dieser einschneidenden Veränderungen vor 200 Jahren zu gedenken, begehen die Städte Laufen und Oberndorf 2016 ein gemeinsames Erinnerungsjahr - zusammen mit den Gemeinden des bayrischen Rupertiwinkels und des nördlichen Flachgaus

http://erinnerungsjahr.eu/

Wir, die Kunstinitiative KNIE/Kreisverkehr sind seit über zwanzig Jahren als Kunstverein vor Ort aktiv und widmen uns im Gedenkjahr 2016 ganz speziell der geteilten Stadt aber auch den anderen geteilten Städten in Europa.

Das Projekt ist gerade wegen seiner Zukunftsorientierung als Jugend Kunst Projekt angelegt

geteilte städte - an die grenzen gehen

Was hat Oberndorf - Laufen mit Berlin gemeinsam? mit Nikosia? Belfast oder Laufenburg? Mit Görz oder Görlitz? Sehr viel: Alle diese Städte waren und sind oft noch geteilt. Die Johann Michael Rottmayr Akademie Oberndorf/Laufen versuchte die letzten Jahre mit Jugendprojekten (z. Bsp.: Leopold Kohr ) thematische Impulse im an und für sich völlig freien künstlerischen Arbeiten während ihrer Sommersymposien in Oberndorf und Laufen einzubringen – durchaus erfolgreich.

2016 greift man das Thema der geteilten Stadt auf, in der gewachsene soziale Einheiten erschwert erlebbar oder ganz zerrissen wurden. Die Jugendlichen sehen in den ersten brainstormings vor allem die "Grenzen im Kopf" und die Notwendigkeit einer überregionalen Solidarität ausgehend von kulturellen Aktivitäten. Das Jugendkunstprojekt 20!6 möchte an diese Grenzen gehen. An symbolischen Orten werden Interventionen im öffentlichen Raum durchgeführt, fotografisch dokumentiert und die Ergebnisse im Kontext mehrerer Ausstellungen präsentiert.

Oberndorf Laufen positioniert sich so durchaus selbstbewusst als zweihundertjähriger Erfahrungshorizont der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Projektträger vor Ort ist die Kunstinitiative Kreisverkehr/Rottmayr Akademie Oberndorf-Laufen , Kooperationspartner der Kulturverein Laufen. Die Bürgermeister der beiden Städte Laufen bzw. Oberndorf unterstützen ausdrücklich den durch diese Initiative angeregten Prozess des Austausches auf europäischer Ebene. Ziel ist dieses Austausches über die Grenzen hinaus ist wechselseitiges Verständnis , Vernetzung und Verständigung.

Die Individualpsychologie geht aus von verschiedenen Lernphasen – heißt die geteilten Städte sind unterschiedlich weit in der Integration der schmerzlichen Trennungserfahrung. Austausch kann Verständnis für die eigene Situation fördern und langfristige Perspektiven eröffnen.

Seit 200 Jahren versuchen die getrennten Orte Oberndorf und Laufen einen Friedensprozess nachhaltig zu realisieren, der auch abseits der Metropolen exemplarischen Charakter annehmen kann. Die Kunst ist nachweislich dazu Unterstützerin , weil sie immer vom Gegebenen ausgeht und sowohl den integriativen als auch den überregionalen und interkulturellen Anspruch verfolgt. Zahlreiche Initiativen haben geradezu eine neue – über die Trennung hinweg erwachsene Ebene der Gemeinsamkeiten entfaltet.
Die besuchten geteilten Städte zeichneten eben dieses Bild von der Kunst und Kultur als integrativem Impuls. So hat zum Beispiel Laufenburg einen gemeinsamen Kulturausschuss beider Städte

2017 sind Teschen dran und Gmünd und Mitrovice.

Bilder von den Ausstellungen:

Rottmayr Saal / Festakt/ Altes Rathaus der Stadt Laufen
Galerie Eboran/ Salzburg/Wien
Galerie Fotohof/Salzburg
Handelsakademie Oberndorf

 

Audiobeitrag



Audiobeitrag: (OT) Wer von einer "Geteilten Stadt" spricht, denkt wahrscheinlich am ehesten an Berlin: Mehr als 28 Jahre lang hat eine Mauer die Stadt durchzogen.
Ein ähnliches Schicksal hat auch Laufen erlebt, als vor 200 Jahren die Salzach zur Grenze zwischen Bayern und Österreich wurde.

Die Michael Rottmayr-Akademie in Oberndorf und Laufen hat gemeinsam mit Salzburg 2016 ein Fotoprojekt mit Jugendlichen über "Geteilte Städte" gemacht.
Die Ergebnisse werden in der Galerie Eboran gezeigt, Eva Halus hat sich die Ausstellung angeschaut:

Grenzen Mauern ein Thema auch 2016 wie es aussieht.
Die Ausstellung "Geteilte Städte" ist von heute bis Samstag in der Galerie Eboran Ignaz Harrer-Straße 38 zu sehen, und zwar von 18-20 Uhr.

Und ab 22. November für einen Monat in der Handelsakademie Oberndorf.

 

Ausstellung "Geteilte Städte - an die Grenzen gehen" Impression

Freitag, 25.11 2016

 

Projekt "Geteilte Städte - an die Grenzen gehen" in Berlin

Freitag, 07.10 2016

 

Zusammenschnitt der Mobilitäten zu geteilte.städte

Montag, 03. Oktober 2016

 

Herz-Zeigen

Montag, 08. August 2016

Die Oberndorfer Kunstinitiative Kreisverkehr geht im Jubiläums- und Gedenkjahr 2016 an die Grenzen.

Ausgangspunkt für die erste Intervention in geteilten Städten war am Sonntag, 26. Juni, die mittlerweile wieder offene Grenze zwischen Oberndorf und Laufen, also direkt vor der Haustüre. Die Aktion "Herz-Zeigen" im Rahmen des Historischen Marktfestes bannte die Besucher mit bildhaften Emotionen.

Es braucht nur wenig Fantasie, um in der historischen Landkarte vom Rupertiwinkel und dem nördlichen Flachgau ein Herz zu erkennen. Dem mittlerweile in Wels wirkenden Künstler Günter Hartl ist dieses Faktum zuerst aufgefallen, kein Wunder: "Jede künstlerische Umsetzung bedingt für mich tiefgehende Recherche", beschreibt Ideengeber Hartl seinen Zugang.
Herz zeigen Plakat

Er hat danach schnell erkannt, dass ein solch vielschichtig aufgeladenes Motiv ideal ist für eine Intervention im Rahmen des Historischen Marktfestes von Laufen und Oberndorf, bei dem der willkürlichen Teilung des Ortes vor 200 Jahren gedacht wurde.

Und das Herz wirkt. Kaum treten die Protagonisten mit dem überdimensionalen Objekt aus dem Alten Rathaus in Laufen, ziehen sie schon alle Blicke auf sich. Auf dem rund einen Quadratmeter großen Herzen ist die historische Landkarte abgebildet – unverkennbar, wie die Kommentare der Passanten zeigen, denen vor allem der markante Knick der Salzach ins Auge sticht. Der Fluss zieht sich quer durchs Herz und trennt die ehemals zusammengehörige Region heute in zwei verschiedene Nationalitäten. Das Herz hängt bei der Prozession hoch über den Köpfen der Passanten an zwei Flößerstangen, die in den entsprechenden Landesfarben bemalt sind.

Der erste Weg führt zur Mitte der Länderbrücke. Dort bildet sich schnell ein Stau, die Besucher des Marktfestes zücken Fotoapparate und Handys, während die Protagonisten an ihren T-Shirts mit den aufgedruckten Landkarten-Herzen einen Reißverschluss öffnen, der genau entlang der Salzach angebracht ist. Man merkt wie diese offene Wunde die Einheimischen berührt, noch mehr als Elisabeth Junger-Rebol sich das große Herz vornimmt und dieses entlang der Salzach zerreißt. Steffen Rubach, Geschäftsführer der EuRegio, ist vor Ort und sagt dazu: "Ein tolle Idee, um die willkürliche und schmerzhafte Trennung einer zusammengehörigen Region darzustellen."

Impressionen der Veranstaltung:

Daraufhin teilt sich die Prozession, um den langen getrennten Weg zur Europasteg auf der jeweiligen Seite ihres Landes zurückzulegen. Nun hat auch Initiator Thomas Stadler von der Kunstinitiative Kreisverkehr etwas Zeit, um über die Hintergründe des Projekts "Geteilte Städte – An die Grenzen gehen" zu informieren, zu dem die Aktion "Herz-Zeigen" den öffentlichen Auftakt bildet. Zuvor war er im dichten Gedränge stets gefordert, die vielen Fragen der Besucher zu beantworten. "Oberndorf und Laufen sind der neuralgische Punkt des heurigen Jubiläums- und hierorts vor allem Gedenkjahres. Diese vor 200 Jahren geteilte Stadt ist für uns der Ausgangspunkt, um an willkürlich gezogene Grenzen zu gehen", erklärt Stadler.

In den nächsten Monaten besuchen deshalb Mitglieder der Initiative ehemals und immer noch geteilte Städte wie Berlin, Linz, Nikosia, Belfast oder Jerusalem um dort Interventionen zu setzen. Besonderes Interesse hat Stadler aber an den kleineren Städten Laufenberg und Görlitz, die ebenso wie Oberndorf und Laufen zu den Kollateralschäden des Wiener Kongresses und der nachfolgenden Verträge zählen. Natürlich werden die jeweils auf den Ort bezogenen Aktionen mit Videos und Fotos dokumentiert. Zu sehen sein werden diese Interventionen im Herbst sowohl in Laufen und Oberndorf als auch in der Stadt Salzburg.

Schließlich treffen sich die beiden Gruppen auf dem Europasteg und es kommt zur langersehnten Wiederzusammenführung des Herzens – die Wunden auf der Brust sind nun auch geheilt. Mitinitiator Stefan Feiler, Kulturamtsleiter in Laufen, beschreibt seinen Eindruck: "Man kann die Wiederzusammenführung von zwei Regionen nicht besser symbolisieren als mit dieser Aktion. Zum Zusammenwachsen gehört auf beiden Seiten eine Menge Herz und vor allem Offenherzigkeit. Der Reißverschluss macht deutlich, dass solche Grenzen nach Belieben jederzeit schnell geöffnet und geschlossen werden können." Zum Abschluss führt der gemeinsame Wege mitten in die Feierlichkeiten des grenzüberschreitenden Marktfestes – mit offenem Ende.

Stimmen zur Aktion:

Initiator Thomas Stadler: "Oberndorf und Laufen sind der neuralgische Punkt des heurigen Jubiläums- und hierorts vor allem Gedenkjahres. Diese vor 200 Jahren geteilte Stadt ist für uns der Ausgangspunkt, um an ähnlich willkürliche Grenzen zu gehen. In den nächsten Monaten besuchen Mitglieder unserer Initiative Städte wie Berlin, Linz, Nikosia, Belfast oder Jerusalem um dort Interventionen zu setzen. Zu sehen sein werden diese im Herbst sowohl in Laufen und Oberndorf als auch in der Stadt Salzburg."

Künstler Günter Hartl: "Alte Landkarten zeigen, dass der Rupertigau und der nördliche Flachgau mit etwas Phantasie eine deutliche Herzform haben. Für die Umsetzung dieser Aktion haben wir lange recherchiert, so ist zum Beispiel der bedeutungsvolle Europasteg nicht zufällig der Ort, an dem das Herz wieder zusammengefügt wird, der lange getrennte Weg dorthin kann die Zeit symbolisieren, die es gebraucht hat, um die Wunde nach der willkürlichen Trennung zu heilen."

Mitinitiator Stefan Feiler, Kulturamtsleiter Laufen: "Man kann die Wiederzusammenführung von zwei Regionen nicht besser symbolisieren. Zum Zusammenwachsen gehört auf beiden Seiten eine Menge Herz und vor allem Offenherzigkeit. Der Reißverschluss macht aber auch deutlich, dass Grenzen jederzeit schnell geöffnet und geschlossen werden können."

Steffen Rubach, Geschäftsführer EuRegio: "Das Herz der EuRegio schlägt ganz klar hier im geteilten Rupertiwinkel. Diese Aktion ist eine tolle Idee, um das schmerzhafte Zerreißen und das langsame Zusammenwachsen darzustellen."

Herz-Zeigen

Dienstag, 21. Juni 2016

Herz zeigen
Herz zeigen

Die Aktion mit dem Titel "Herz-Zeigen" im Rahmen des Jahresprojektes "Geteilte Städte" des Vereins "KunstInitiative Kreisverkehr " anlässlich des Gedenkjahres 2016 und des zweitägigen Stadtfestes Oberndorf/Laufen.
Der Oberösterreichische Künstler Günter Hartl, der als ehemaliger Laufener auch für Oberndorf das Leopold Kohr Denkmal geschaffen hat, lädt ein zu einem künstlerischen Ritual; diabolisch und symbolisch auf einen Zusammenhang bezogen, der den Inhalt der Geschichte dieser Grenzregion in künstlerischer Form verdichtet.
Die Landkarte von damals zeigt den betroffenen Landstrich und der zeigt eindeutig eine Herzform, dass durch die neu definierte nasse Salzachgrenze quasi zerschnitten ist.
Diese Beobachtung bildet den Ausgangspunkt für das Konzept der Performance.
Die Aktionsrequisiten werden Sonntag 26.6. Vormittags im Foyer des Alten Rathauses präsentiert.

Sonntag, ca.15:45:
Das herzförmige, bemalte Objekt wird zwischen zwei mit den Länderfarben bemalten Stangen hängend von 2-4 Akteuren zur Mitte der Länderbrücke getragen; dort stehen sie eine Weile- quasi Mahnwache. Eventuell werden zwei Plakatständer mit Landkarten-Design wie auf dem gezeigten T-Shirt und dem Titel der Aktion als Kurzinformation dazu aufgestellt. Allmählich werden die Stangen in die Waagrechte gebracht und ein weiterer Akteur löst den Klettverschluss. Die Herzteile pendeln an den Stangen und werden über die Schultern hochgenommen. Die Akteure gehen weiter in verschiedene Richtungen zu den Uferwegen. Eine kleine Gruppe folgt den jeweiligen Stangenträgern. Sie tragen als Bekleidung die speziellen T-Shirts (für die deutsche Seite schwarzrotgelbe, für die österreichische die weißrotweißgelben).

Ca. 16:15 in der Mitte des Europasteges:
Die Akteure fügen ähnlich wie auf der Länderbrücke (Stangenträger warten eine Weile,...- ) das "Herz" wieder zusammen, und schütteln sich die Hände.

Günter Hartl wird das Herz an der Brücke wie eine Halskette weitgespannt abhängen; Das Herz pendelt über der Salzach. Zwischen 16:30 bis 16:45 geht's dann wieder mit dem ganzen Herzen zwischen Stangen hängend auf österreichischer Seite und über die Länderbrücke zurück ins Rathaus (alle Akteure); dort werden die Requisiten wieder aufgelegt.


Herz zeigen
Herz zeigen

Aktionstag "Kulturelle Bildung an Schulen"

Dienstag, 24. Mai 2016
Workshop und Recherche am Europasteg in Oberndorf.

Initiative am Dienstag, 24. Mai 2016 am Europasteg in Oberndorf. Wir starten von dort eine Recherche zum Projekt geteilte städte | an die grenzen gehen. Weiters gibt es einen Workshop zusammen mit dem Fotokünstler Andrew Phelps. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Aktionstages "Kulturelle Bildung an Schulen" statt.

Link: http://www.bundeszentrum-zsk.at

 

Ankündigung Workshop mit Andrew Phelps

Freitag 1. April 2016

Ab 14 Uhr
Aula der Handelsakademie Obernorf:
Andrew Phelps (www.andrew-phelps.com)
Vortrag zur Fotografie in der Kunst
Positionen, die sich mit Stadt Ansichten, öffentlichen; sozialen Räumen beschäftigen
Zusammen mit der Präsentation wichtiger Fotobücher aus der Bibliothek der Galerie Fotohof

Ab ca. 17 Uhr
Gemeinsames Brainstorming zur geplanten Fotostrecke:
"geteilte-staedte.eu". Zusammenstellen aller Ideen und Aspekte der Thematik zu einem inhaltlichen "Raster", der individuell weiterverfolgt werden kann (z.Bsp.: Portraits verschiedener Lebensalter

Samstag 2. April 2016
Fotografieren im Öffentlichen Raum des Grenzortes Oberndorf/Laufen
Gemeinsamer Austausch über interessante Aspekte/Probleme..
Input von A. Phelps zur künstlerischen Fototechnik
Input zur post production

Konzept: Andrew Phelps
Organisation: Thomas Stadler/Stephanie Prähauser/Günter Hartl/Stefan Spindler
mit Kunstinitiative Kreisverkehr

 

Maria Pesendorfer - Erstentwürfe

Jerusalem – was ist das? Eine Stadt der politischen und religiösen Auseinandersetzungen oder eine Stadt der Koexistenz? Was macht das Leben hier aus, was bedeutet Jerusalem für die Bewohner? Bei einer Reise möchten wir uns der Faszination annähern, die diese heilige Stadt auf viele Menschen ausübt. Wir wollen herausfinden, wo die Grenzen liegen und wo sie überwunden werden.
Mit dem Thema "Geteilte Stadt" wurden wir erstmals vergangenen Sommer im Zuge unseres Studiums beim Besuch der gleichnamigen Ausstellung im Linzer Stadtmuseum Nordico konfrontiert. Die Möglichkeit, nun bei diesem Projekt teilzunehmen, wollen wir dazu nutzen, uns mit einer der bekanntesten geteilten Städte zu beschäftigen.

 

Thomas Hürzeler Thomas Hürzeler Thomas Hürzeler Thomas Hürzeler

Thomas Hürzeler - Erstentwürfe

Thomas Hürzeler - seit 2012 künstlerisch aktiv mit Collagen, graphischen Arbeiten und Cosplays.
Sein Konzept thematisiert die geteilte Stadt Belfast und vor allem die Rolle der Kinder und Jugendlichen im Konflikt und sogar deren eventuelle Beteiligung.
Die Fotos geben einen ersten Entwurf wieder.